3 Tipps zum Aktiengeschäft

Geschreiben von adminauf22. Juni 2011 in Börse |
Aktien gelten anderen Anlageformen zumindest langfristig als weit überlegen. Trotz aller Schwankungen der Weltmärkte fahren sie konstante Gewinne ein, zu denen sich nicht selten noch Sonderzahlungen etwa durch eine profitable Dividende gesellen. Doch ist die Aussicht des Wertzuwachses auch mit einigem Risiko erkauft. Denn wer sein Geld in die falschen Papiere investiert, riskiert unter Umständen einen vollständigen Verlust des Ersparten. Anlageberater und Aktienhändler können diese Gefahr zwar minimieren, verkaufen jedoch auch in der Regel jene Produkte, für die sie eine Provision erhalten. Wer sich hingegen ohne professionelle Unterstützung an die Börse wagen möchte, der muss einige Grundsätze des Handels beherzigen.

Allgemein sollte der Anleger nur seinem eigenen Wissen vertrauen. Denn wer nur dem Rat von anderen Personen glaubt, der handelt blind. Dabei macht es keinen Unterschied, dass etwa der Berater der Hausbank in seinem Metier geschult ist. Sobald er auf der Basis einer Provision seine Empfehlungen abgibt, kann seinen Tipps bereits nicht mehr vollständig vertraut werden. Entscheidend ist es daher, sich ein eigenes Wissen zur Thematik anzueignen. Dazu bedarf es jedoch einiger zeitaufwendiger Vorarbeit. Die Lektüre von Büchern und Anlagemagazinen kann bereits einen ersten Überblick verschaffen. Wichtig ist, dass der Anleger in der Lage ist, Geschäftsberichte zu lesen und die Zusammenhänge der Weltmärkte zu verstehen.

Daneben empfiehlt es sich, nicht mit der Masse der anderen Investoren zu gehen, sondern antizyklisch zu handeln. Denn insbesondere unter den laienhaften Anlegern genügt es vielen, lediglich auf fahrende Züge aufzuspringen. Dieses Verhalten ist aber nicht nur falsch, sondern auch sehr risikoreich. Besser ist es, den Markt einschätzen zu können und daraus seine Ergebnisse zu ziehen. Wer dazu in der Lage ist, kann dann seine Anteile kaufen, wenn andere sie verkaufen. Das ermöglicht günstige Einstiegskurse. Ebenso werden die Papiere dann verkauft, wenn sie von anderen Investoren gekauft werden. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, die steigenden Kurse mitzunehmen.

Die wichtigste Regel liegt jedoch darin, Werte zu erkennen. Eine teure Aktie ist nicht zwingend wertvoll, eine vermeintlich billige hingegen nicht immer wertlos. Es ist nötig, alle Faktoren einzuberechnen und daraus den Gehalt des Papieres herleiten zu können. So kann sich hinter einem Penny-Stock, also einer Aktie mit einem Wert von weniger als einem Euro, auch ein echtes Schnäppchen verbergen. Dagegen kann ein sehr hoher Preis darauf deuten, dass Kurseinbrüche zu erwarten sind. In jedem Falle ist es entscheidend, diese Werte objektiv analysieren und danach handeln zu können. Denn nur damit ist der Grundstein zu langfristigem Erfolg gelegt.

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